Projektmanagement

Überblick: Leistungsangebote rund um Projektmanagement

Idealerweise basiert das Projektmanagement von Banken auf einem prozessorientiert aufgebauten Organisationshandbuch. Das erleichtert die formale Einführung, da Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten bereits verbindlich geklärt sind.

Die Kernleistungen von Procedera im Einzelnen:

  • OHB-Check als vorbereitende Analyse für die Einführung von Projektmanagement
  • Konzeption & Einführung von Projektmanagement mit den fünf Bausteinen Rahmenbedingungen, Methoden, Kultur, Kommunikation und Change Management
  • Konzeption & Einführung von Multiprojektmanagement
  • Interimslösungen für Einzel- und Multiprojektmanagement
  • Methodenausbildung von Projektleitern in der Bank-Organisation und den Fachbereichen
  • Entwicklung einer Systematik zur Klassifizierung und Priorisierung von Projekten
  • Unterstützung bei der Erhebung von Projektportfolios

Die Philosophie von Procedera lautet: Projekte verändern die Bank. Moderne Bank-Organisationen verfügen deshalb über die Kompetenz, Projekte zu leiten und übergreifend effektiv zu steuern.

2003 hat die Gesellschaft für Projektmanagement eine Studie über Misserfolgsfaktoren im Projektmanagement veröffentlicht. Eine wesentliche Erkenntnis: Projektarbeit genießt in vielen Unternehmen keinen hohen Stellenwert – ein Problem, denn gerade in der Finanzbrache sind Projekte und der zugehörige methodische Unterbau kaum mehr wegzudenken. Denn Projekte verändern die Bank. Das gilt für die Entwicklung neuer Produkte, eine neue Aufbauorganisation, Prozessoptimierungen und IT genauso wie für die Anpassung an extern vorgegebene Rahmenbedingungen. Ob MaSi, MaRisk, Basel II & III, PSD II, MiFID II, Verbraucherkreditrichtlinie oder Wohnimmobilienkreditrichtlinie – die Umsetzung erfolgt als Projekt.

Projektmanagement für die moderne Bank-Organisation

Procedera setzt auf eine zentrale Kompetenz für Projektmanagement. Der Grund: Projekteinsätze sollen nach objektiven Kriterien erfolgen. Denn Mitarbeiter und Budgets sind knapp. Gleichzeitig entsteht auf diese Weise ein für alle Beteiligten nachvollziehbares Projektportfolio für das Gesamthaus. Abhängigkeiten, Flaschenhälse und mögliche Synergieeffekte lassen sich leichter erkennen und vor allem lässt sich die erforderliche Unterstützung im Haus am einfachsten gewinnen, wenn das Gesamtportfolio die nötige Aufmerksamkeit genießt und nicht eine Vielzahl von Projektleitern für das eigene Anliegen werben muss. Verschiedene Studien belegen: Top-Management-Unterstützung stellt die wichtigste Ressource für ein erfolgreiches Projekt und erst recht für erfolgreiches Projektmanagement dar, dicht gefolgt von Methodeneinsatz und Qualifizierung – deshalb zahlt sich eine methodisch gut ausgebildete Bank-Organisation für die Institute gleich mehrfach aus.

In fünf Schritten zum effektiven Projektmanagement

Eine optimale Einführung von Projektmanagement besteht aus fünf Basisbausteinen, die alle dem Ziel dienen, eine strukturierte Vorgehensweise einzuüben und so effektiv zum Ziel zu gelangen:

  1. Entwicklung von Rahmenbedingungen für die Einführung des Einzelprojektmanagements (EPM). Gemeinsam mit den Kunden definiert Procedera individuell für jedes Bankhaus passende Rollen, Zuständigkeiten, Prozesse und Berichtsstrukturen und unterstützt dabei, dieses Rahmenwerk im Unternehmen zu verankern.
  2. Ausbildung von Projektmethoden: Procedera gewährleistet, dass Projektleiter sämtliche für den erfolgreichen Projektabschluss erforderlichen Methoden kennenlernt und verinnerlicht. Dies geschieht sowohl fachlich wie auch auf Ebene der Soft-Skills. Moderations- und Gesprächsführungstechniken gehören beispielsweise zu den Methoden erfolgreichen Projektmanagements.
  3. Verankerung einer Projektkultur im Unternehmen: Methode ist nicht alles. Procedera versteht unter erfolgreich eingeführtem Projektmanagement „Denken in Projekten“. Diese Herangehensweise erfordert einen kleinen Kulturwandel im Unternehmen und ermöglicht schneller zu Aussagen zu gelangen über Priorisierung, Startpunkt und Dauer sowie die benötigten Ressourcen für eine Umsetzung.
  4. Kommunikation: Dieser erfolgskritische Baustein heißt vielfach auch Projektkommunikation, Projektmarketing oder Projektwerbung. Gemeint ist: Mehrwert darzustellen und sowohl Beteiligte wie auch Betroffene vom Sinn eines Projekts zu überzeugen. Im Idealfall entwickelt sich diese Kompetenz beim Aufbau einer Projektkultur langsam mit. Viele Unternehmen widmen diesem Aspekt – und dem dafür benötigten Aufwand – häufig nicht genügend Aufmerksamkeit und riskieren im schlimmsten Fall das Scheitern von Projekten.
  5. Change Management: Jede Veränderung löst Betroffenheit aus. Im Falle einer Bank-Organisation zunächst auf Ebene der eigenen Abteilung. Denn die verändert sich durch den Rollenwechsel weg von einer eher betriebssichernden hin zu einer steuernden Funktion innerhalb der Gesamtorganisation. Dieser Veränderung müssen Projektleiter mit geeignetem Change Management aktiv begegnen, bevor sie selbst durch Projekttätigkeiten die Bank und andere Abteilungen verändern.

Einführung von Multiprojektmanagement

Auf Ebene der Gesamtsteuerung führt Procedera auch Multiprojektmanagement für Bank ein, damit die Institute sämtliche Informationen über laufende und geplante Projekte an einer zentralen Stelle verfügbar halten können. Ein wesentliches Element des Multiprojektmanagements ist die unternehmensweite Ressourcenplanung. Nur so lassen sich Flaschenhälse erkennen oder auf Unvorhergesehenes reagieren. Die Bank-Organisation soll Veränderung in jeder Hinsicht beherrschen. Procedera unterstützt daher auch bei der Erhebung eines Projektportfolios sowie der Entwicklung einer Systematik, um Projekte zu priorisieren. Nach der erfolgreichen Einführung von Projektmanagement begleitet Procedera auf Wunsch einzelne Umsetzungsprojekte weiter und stellt einen Projektfahrplan für Zeit nach der Einführung zusammen. „Learning by doing“ betrachten die Procedera-Berater als unerlässliche Stellschraube, um Projektkultur und Projektkommunikation nachhaltig im Unternehmen zu verankern.