Strategien und Ideen für die Zukunft

Ein Großteil unserer Banken ist noch in der organisatorischen Steinzeit.

Ein Artikel von Claudia Junker  |  E claudia.junker@procedera.de  |  T +49 30 860 08 22-0

Warum ist es für Banken und Sparkassen so eine große Herausforderung, in die Zukunft zu kommen? Weil sie noch nicht einmal in der Gegenwart angekommen sind — zumindest, wenn man ihre Organisationsformen betrachtet.

junker claudia vita

DIE WELTSICHT BESTIMMT DAS UNTERNEHMEN

Es gibt verschiedene Arbeits- und Organisationsmodelle, die sich, beeinflusst durch gesellschaftliche Veränderungen, im Laufe der Zeit entwickelt haben. So haben beispielsweise Arbeitnehmer — besonders die jüngeren Generationen — heute andere Ansprüche an Unternehmen als noch vor 20 Jahren. In den letzten zwei Jahren sind vor allem die innovativen Industrien auf diesem Gebiet neue Wege gegangen und haben die Hierarchien innerhalb ihrer Unternehmen aufgebrochen. Neben den neuen Organisationsformen existieren derzeit noch sehr alte. Unternehmen wechseln je nach Branche schneller oder langsamer in die nächste Entwicklungsstufe. Banken und Sparkassen befinden sich noch in den alten Organisationsformen, deren Merkmale und Gepflogenheiten sie an schnellem Wandel hindern. 

Organisationsforscher und Vordenker wie Frederic Laloux unterscheiden verschiedene Weltsichten, denen wiederum Organisationsstufen entsprechen.

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