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Procedera Jahreskongress 2018 | Prozessmanagement 2.0: Sicherheit im Regulatorikwahn

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Prozessmanagement ist ein Goldschatz.

Digitale Transformation und steigende regulatorische Anforderungen – das sind die Herausforderungen, denen sich Bankorganisatoren heute stellen müssen, um ihr Haus in die Zukunft zu bringen. Darin waren sich die Teilnehmer des diesjährigen Jahreskongresses der Procedera Consult GmbH einig. Am 13. und 14. September haben sich in Berlin rund 60 Experten, Referenten und Aussteller zum Thema „Prozessmanagement 2.0: Sicherheit im Regulatorikwahn ausgetauscht.


Vielen Dank an alle Gäste, Referenten und Premiumsponsoren.


Die Zeit zu handeln ist jetzt.

Dass sich einige Banken bereits heute sehr offensiv mit den Anforderungen der digitalen Welt auseinander setzen, zeigte Jochen Wurster,  Abteilungsleiter Unternehmensservice der PSD Bank RheinNeckarSaar. Konsequent wurden interne Prozesse durch den Einsatz entsprechender Workflow-Templates Out-of-the-Box im ersten Schritt papierlos gestaltet und im zweiten Schritt automatisiert.

Auch Jürgen Nöther, Geschäftsführer der VR FinanzDienstLeistung GmbH aus Berlin verdeutlichte, dass der Weg in die Automatisierung über Robotic Process Automation (RPA) gelingt, wenn man seine eigenen Prozesse gut kennt und den Einstieg in diese neue Technologie als langfristige Investition betrachtet.

Frank Hummel und Thomas Birnstein, beide Vorstand der P3N AG aus Werdau, fokussierten auf das Thema Kostensenkung im Filialservice. Nachweislich konnten sie durch die Optimierung des Filialservice die Gesamtkosten im Bargeldverkehr in unterschiedlichen Häusern um bis zu 25 % senken.

Auch Uwe Stahlheber, Bereichsleiter Organisationsberatung der Nassauischen Sparkasse berichtete aus der Praxis. Sein Ziel lautete: „Mehr Effizienz durch die Vernetzung des IKS mit einem aktiven Prozessmanagement“. In diesem Kontext betonte er zwei Dinge. Zum einen lohne die Investition, unterschiedliche Interessengruppen auf einen gemeinsamen „Kurs“ einzuschwören. Zum anderen sei die strategische und operative Implementierung eines Prozessmanagementsystems ausschlaggebend für die Effizienzsteigerung.

Natürlich darf man bei Veränderungen die Regulatorik nicht aus dem Blick verlieren. Das machte Dirk Lötters, Bundesbankdirektor und Leiter Bankgeschäftliche Prüfungen bei der Bundesbank Hannover, deutlich. Dabei erfordere die Vielzahl der bankaufsichtlichen Anforderungen eine hohe Umsetzungsgeschwindigkeit in den Häusern.


Banken brauchen eine IT-Revolution.

Polarisiert hat der Exkurs von Jakob Freund, Geschäftsführer der Camunda Services GmbH, in die Welt der Prozessautomatisierung rund um BPMN, Workflow Automation, Microservices, Robotic Process Automation und Process Mining. Bezogen auf die Bankenbranche bedarf es seiner Auffassung nach einer IT-Revolution verbunden mit einem veränderten Selbstverständnis der Banken. Bankvorstände brauchen den Mut, Altsysteme über Bord zu werfen und IT wieder zur Kernkompetenz zu erklären. Für diese Revolution braucht es Bankvorstände, die Unternehmer sind. Bankvorstände, die es schaffen, den Fokus wieder auf den Kunden zu legen. Dann gelingt der Schritt in die Zukunft.

Genau diese Überzeugung bekräftigten Manuel Junker, Gründer und Beirat der Procedera Consult und Gisbert Beckmann, Geschäftsführer im Schlussvortrag „Banken überleben nur, wenn Vorstände zu Unternehmern werden“.

Und was hat das mit den Bankorganisatoren zu tun? Ganz einfach: Auf ihrem Weg zur „Bank von morgen“ brauchen Bankvorstände starke Bankorganisatoren, die wissen wo und wie sie den Goldschatz Prozessmanagement heben können.


Digitale Transformation findet statt.

Und sie erfasst die gesamte Wirtschaftswelt, betonte Frank Heidemann, Digitalisation Evangelist und Geschäftsführer der SET GmbH aus Wangen. Die Frage sei nicht ob wir mitmachen, sondern ob wir am Ende übrigbleiben. Klingt hart, ist aber durchaus eine zentrale Frage, die sich Banken in Zeiten von Amazon, Paypal oder Ebay stellen müssen.

Was braucht es aber, um den Wandel einer Organisation erfolgreich zu machen? Ein wesentlicher Faktor, so erklärte Professor Dr. Jan Roxin von der Hochschule für Wirtschaft und Recht aus Berlin, sei die Initiativkraft von oben, Wandel sei Führungsaufgabe und verlange Unternehmergeist.

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